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Die Bratpfanne: der Allrounder in der Küche

Bratpfanne Eine gute Bratpfanne gehört zur Grundausstattung in jeder Küche. Doch bei einer Pfanne wird es meist nicht bleiben. Schließlich erfordern unterschiedliche Gerichte auch unterschiedliche Arten von Bratpfannen. Ob Schmorpfanne, Grillpfanne oder Eisenpfanne – in unserem Ratgeber bekommst du einen Überblick über die verschiedenen Formen, Materialien und den speziellen Einsatz der Bratpfannen. Außerdem gehen wir auf die richtige Reinigung und Pflege ein 🙂
Pfannen.org
  • viele Formen und Spezialpfannen
  • Wärmeleitfähigkeit am Boden
  • fettarmes Braten dank Beschichtung
  • robuste Materialien
  • einfach zu reinigen

Bratpfanne Test & Vergleich 2018

Top-Themen: Funktion, Kaufkriterien, Hersteller, 3 beliebte Modelle, Pflege & Reinigung

Frisches Gemüse und BratpfanneBeim Thema Bratpfanne gibt es viel zu erzählen – angefangen bei den verschiedenen Formen bis hin zum Material und zur speziellen Pflege. Dabei interessiert viele Kunden nur eine Frage: welche Bratpfanne ist wofür geeignet? Also welche Gerichte gelingen am besten in einer Eisenpfanne oder was kann man in einer Grillpfanne alles zubereiten.

Schnell wirst du merken, mit einer einzigen Bratpfanne kommst du in deinem Haushalt nicht weit. Selbst Profis wie Jamie Oliver haben ihre speziellen Pfannen und setzen auf hochwertige Qualität. Zwischen den einzelnen Preisgruppen gibt es nämlich enorme Qualitätsunterschiede. Dabei muss eine gute Bratpfanne nicht immer teuer sein. Im folgenden Ratgeber wollen wir alle Bereiche genauer beleuchten – angefangen bei der richtigen Größe bis hin zur Verwendung auf welchem Herd und den Besonderheiten der einzelnen Hersteller wie Vario Click und Thermo Spot.

Was bezeichnet man alles als Bratpfanne?

Grob gesagt ist eine Bratpfanne ein einfaches Kochgeschirr aus Metall. Verschiedene Speisen lassen sich in der Pfanne braten, wobei die Anwendung immer von Größe, Form und Material bestimmt wird. Sie sieht also nicht immer gleich aus. In der Regel besteht sie jedoch aus einem Pfannenboden, einem Rand und einem Pfannenstiel. Doch selbst Schmorpfannen mit zwei Griffen oder große Bräter mit Deckel fallen noch unter den Begriff der Bratpfanne. Du solltest dir also zunächst Gedanken machen, wofür du „die neue“ überhaupt verwenden willst.

Die flache Form der Bratpfanne eignet sich zum Anbraten der Speisen. Durch die größere Oberfläche reduziert sich die Flüssigkeit schnell und Fleisch wird beispielsweise scharf und außen knusprig angebraten. Wer die Bratpfanne genau erfunden hat und wann überhaupt die ersten Pfannen verwendet wurden ist unbekannt. Fakt ist, dass die Menschheit schon lange Kochgeschirr benutzt und die Bratpfanne nichts anderes als ein sehr flacher Topf ist, beziehungsweise auch einer Schüssel für den Herd gleicht.

Wie viele Bratpfannen braucht ein Haushalt?

Von der kleinen Bratpfanne mit einem Durchmesser von 20 cm bis hin zum großen Familienmodell mit 32 cm – wie viele Bratpfannen braucht ein Haushalt überhaupt? Schließlich ist der Platz in der Küche beschränkt. Grundsätzlich solltest du zwei mittelgroße bis große Pfannen im Haushalt haben mit einem Durchmesser von etwa 28 cm. Dazu gehört mindestens eine Bratpfanne mit Antihaftbeschichtung oder Keramik, um empfindliche Speisen zuzubereiten. Gerade Eierspeisen oder Mehlspeisen hängen schnell an der Pfanne an. Als zweite Pfanne empfiehlt sich ein uriges Modell aus Gusseisen oder Edelstahl. Derartige Pfannen erlauben das scharfe Anbraten von Speisen und verleihen das typische Röstaroma. Zur Ergänzung dieser Grundausstattung gibt es Pfannen für spezielle Einsätze. Grillst du gern, isst du gern Fisch oder backst gerne Pfannkuchen? Jeder Bereich hat hier seine ganz eigene Pfanne.

Welche Speisen gelingen in welcher Pfanne?

Oft fragen Kunden, welche Bratpfanne für Bratkartoffeln am besten geeignet ist. Wichtig ist ein recht flacher Rand von etwa 3 cm, um die Bratkartoffeln ohne Utensilien zu schwenken und zu wenden. Eisenpfannen und Gusseisenpfannen eignen sich für Bratkartoffeln und Fleisch am besten. Die Gerichte vertragen kurzzeitig große Hitze und die Pfannen bieten eine optimale Wärmeverteilung und sind sehr robust.

Edelstahlpfannen sind wiederum dafür bekannt, dass die Speisen oft anhaften. Dieser schlechte Ruf ist längst veraltet, denn es kommt nur auf die richtige Benutzung der Pfanne an. Für Gemüsepfannen brauchst du einen etwas höheren Rand, ebenso für größere Portionen. Fisch solltest du eher in einer ovalen Bratpfanne zubereiten, da er sich hier am besten wenden lässt. Eine Grillpfanne wiederum dient leckeren Steaks und Würstchen. Ihr gerippter Pfannenboden erzeugt nicht nur die Grillstreifen, sondern reduziert gleichzeitig den drastischen Flüssigkeitsverlust deines Bratguts. Eine Servierpfanne mit zwei Henkeln wird wiederum als Schmorpfanne genutzt und lässt sich platzsparend auf dem Tisch abstellen.

Vor- und Nachteile zusammengefasst

VorteileNachteile
  • gute Wärmeleitfähigkeit
  • Wärmespeicherung für energieschonendes Braten
  • fettarmes Braten mit Antihaftbeschichtung
  • scharfes Anbraten von Fleisch
  • robust und langlebig
  • einfache Reinigung
  • viele unterschiedliche Formen und Spezialpfannen
  • Gusseisen und Eisen recht schwer
  • Antihaftbeschichtung immer sorgfältig behandeln
  • Spezialpfannen meist teurer
  • nicht alle Pfannen funktionieren auf Induktion

Kaufkriterien: so erkennst du die Qualität einer Bratpfanne

Im folgenden Abschnitt gehen wir näher auf die Kriterien ein, die du beim Kauf einer neuen Bratpfanne beachten musst. Angefangen bei der richtigen Größe, bis hin zu Form und Materialien wollen wir dir die Punkte knapp näher beleuchten. So findest du mit Sicherheit die richtige Pfanne für den nächsten Einsatz in deiner Küche. Schließlich soll die Bratpfanne auch deinen Ansprüchen gerecht werden.

KaufkriteriumErklärung
Form
  • Alle gängigen Formen möglich
  • Pfanne nicht zu groß auswählen
  • Spezialformen wie ovale Fischpfannen
  • Grillpfannen mit spezieller Optik
Griff
  • fest oder abnehmbar
  • genietet oder geschweißt
  • Abnehmbare Griffe mit Klicksystem (Vario Click)
  • Holz, Kunststoff oder Eisen
  • zwei Griffe bei Servierpfannen
Größen und Gewicht
  • Durchmesser zwischen 20 und 34 cm
  • Gewicht 500 g bis zu 3 kg
  • Pfanne nicht zu groß auswählen
  • 28 cm meist immer ausreichend
Material und Beschichtung
  • Verschiedene Materialien verfügbar
  • Wärmeleitfähigkeit und Langlebigkeit prüfen
  • Antihaftbeschichtung oder natürliche Patina
  • Pflege der Materialien beachten
Herdarten
  • Induktion, Gas, Ceran, Halogen, Elektro
  • Bratpfanne muss zu deinem Herd passen
  • Induktion meist etwas teurer

Bratpfannen in unterschiedlichen Formen – rund, oval eckig

Bei der Fertigung von Bratpfannen ist nahezu jede Formgebung denkbar. Daher gibt es für fast jeden Anspruch in der Küche auch die Bratpfanne mit der richtigen Form. Die traditionellen Varianten sind rund geformt, weil sie somit auf jede Herdplatte passen. Auch über dem offenen Feuer eignet sich eine runde Form besser und bringt eine gleichmäßige Hitzeverteilung mit sich. Spezialformen sollten nur zum Einsatz kommen, wenn sie für die Gerichte auch wirklich notwendig sind. Runde Pfannen eignen sich für alle Gemüsegerichte, Eierspeisen und Speisen mit viel Flüssigkeit.

Ovale Bratpfannen sind meist Schmorpfannen und mit einem Deckel versehen. Sie sollten auch im Backofen zu verwenden sein. Außerdem gibt es flache ovale Bratpfannen zur Zubereitung von Fisch. So nutzt du den Platz in der Pfanne optimal aus. Steakpfannen und Grillpfannen sind gern auch eckig. Sie müssen dennoch gut zur Herdplatte passen. Dafür sind die Steakpfannen meist beschichtet, für sehr hohe Temperaturen ausgelegt und du brauchst nur wenig Öl oder Fett hinzu geben. Je nach Qualitä kannst du auf die Fettzugabe sogar völlig verzichten. Daneben gibt es noch viele weitere Spezialpfannen, auf die wir nicht näher eingehen wollen. Je nach Gericht und Einsatzbereich nutzt du einfach:

  • Grillpfanne
  • Schmorpfanne
  • Großraumpfanne
  • Viereckbräter
  • Servierpfanne
  • Fischpfanne
  • Pfannkuchenpfanne
  • Eierpfanne

Die richtige Größe der Bratpfanne

Verschieden große BratpfannenDie Größe deiner neuen Bratpfanne wählst du abhängig von den Speisen und der Menge. Die kleinsten Bratpfannen sind ab einem Durchmesser von 20 cm zu haben. Vor allem für Eier, Pfannkuchen oder Gemüse ist diese Größe sehr beliebt. Zum Wenden sollte der Rand nicht zu hoch gewählt werden. Etwa 2-3 cm genügen hier. Vom Gewicht her liegen die Pfannen meist zwischen 500 g – 1 kg. Ein weiterer Vorteil: du findest mit Sicherheit immer einen Platz im Schrank für diese kleine Pfanne.

Die gängigen Bratpfannen sind im Durchmesser zwischen 24 und 28 cm groß. Sie eigenen sich problemlos für einen Haushalt mit vier Personen und nehmen eine große Menge an Fleisch oder Gemüse auf. Lediglich für Crêpes, sehr flache Eierspeisen oder deutlich mehr Portionen benötigst du eine noch größere Pfanne. Die größten Bratpfannen haben einen Durchmesser zwischen 32 und 34 cm. Sie sind jedoch auch deutlich schwerer in ihrem Gewicht mit etwa 3 kg und nicht ohne Weiteres im Küchenschrank verstaut. Wähle eine große Bratpfanne also nur, wenn es wirklich notwendig ist. Ist sie zu groß, decken die Gerichte nicht den kompletten Pfannenboden ab.

Das Ergebnis: die Pfanne erhitzt sich ungleichmäßig und verzieht sich im schlimmsten Fall.

Aus welchem Material bestehen Bratpfannen?

Das Material einer Bratpfanne bestimmt ihr Gewicht und ihre Wärmeleitfähigkeit. Demnach ist das Material auch für den Zweck entscheidend, für den sie eingesetzt werden soll. Aluminium leitet beispielsweise deutlich besser die Wärme als Edelstahl. Dafür ist Aluminium ein schlechter Wärmespeicher. Wir haben dir nachfolgend alle wichtigen Materialien zusammengestellt.

MaterialHinweise
Aluminium
  • Bratpfannen aus Aluminium nehmen die Wärme sehr schnell auf und geben sie an das Bratgut weiter. Daher bestehen viele Pfannen aus Aluminium oder Aluguss. Zudem überzeugen sie mit einem leichten Gewicht und liegen gut in der Hand. Sie eignen sich für alle Gerichte und sind dank der Beschichtung auch für empfindliche Speisen wie Pfannkuchen oder Fisch nutzbar. Zum scharfen Anbraten solltest du keine Pfanne aus Aluminium verwenden, außer sie ist rein keramisch beschichtet. Viele Alupfannen besitzen einen mehrschichtigen Boden, damit sie die Wärme länger speichern und auch auf Induktion verwendbar sind.
Edelstahl
  • Edelstahlpfannen sind meist unbeschichtet und benötigen deshalb viel Fett oder Öl zum Anbraten. Dafür lassen sie sich sehr stark erhitzen und zeigen sich besonders robust. Für die Verwendung benötigst du etwas Übung, damit die Speisen nicht haften bleiben. Allerdings gibt es auch Bratpfannen mit einer Keramik-Beschichtung. Edelstahl leitet die Wärme schlecht und braucht länger, bis die Pfanne erhitzt ist. Für eine bessere Leitfähigkeit haben die meisten Pfannen einen Kern aus Aluminium oder Kupfer. Auf Induktion funktionieren nicht alle Modelle.
Eisenpfannen
  • Die Eisenpfannen eignen sich zum scharfen Anbraten und können im Backofen verwendet werden. Für Schmorgerichte solltest du auf eine schmiedeeiserne Pfanne zurückgreifen. Die Modelle sind sehr robust und meist von Hand geschmiedet. Bei guter Pflege verhinderst du das Rosten der Pfanne. Als Antihaftbeschichtung besitzt sie eine eigene natürliche Patina. Dafür musst du die Eisenpfanne immer erst einbrennen vor der Verwendung. Vom Gewicht her ist sie recht schwer.
Gusseisen
  • Sie sind sehr schwer und dickwandig. Die brauchen ihre Zeit, bis sie überhaupt heiß sind. Dafür speichern sie die Wärme gut und bieten dir ein energieschonendes Kochen. Am besten gelingen Steaks, Bratkartoffeln und Schmorgerichte. Gusseisen hält besonders hohe Temperaturen ab und bildet nach dem Einbrennen eine Patina als Antihaftbeschichtung. Diese wird bei jedem Braten noch besser und gibt der Pfanne das typische Röstaroma.
Emaille
  • Das Material Emaille funktioniert auf allen Herdarten und zeigt sich robust und kratzfest. Durch die glatte Oberfläche ist die Pfanne leicht zu reinigen. Allerdings besteht keine richtige Antihaft-Wirkung. Bei falscher Bedienung bleiben die Speisen dennoch kleben. Dafür können Nickel-Allergiker diese Pfannen gut vertragen. Emaille ist beständig gegen große Hitze und darf deshalb fürs scharfe Anbraten verwendet werden. Meist bestehen Schmorpfannen aus Emaille.
Kupfer
  • Die edelsten Bratpfannen sind aus Kupfer gefertigt. Profi-Köche wie Jamie Oliver wissen die Vorteile des Materials zu schätzen. Es besitzt die beste Wärmeleitfähigkeit und ist dennoch sehr leicht. Kupferpfannen kühlen schnell wieder ab und lassen sich daher gezielt erhitzen. In professionellen Küchen kommen Kupferpfannen hauptsächlich zum Schmoren und zum Zubereiten von Saucen zum Einsatz. Sie sind nicht induktionsgeeignet und vergleichsweise teuer.
MaterialVorteileNachteile
Aluminium
  • leicht
  • sehr leitfähig
  • nicht zu stark erhitzbar
  • kein guter Wärmespeicher
Edelstahl
  • hitzebeständig
  • für scharfes Anbraten geeignet
  • meist unbeschichtet
  • viel Fett oder Öl benutzen
Eisen
  • gute Hitzeverteilung
  • hochwertige Handarbeit
  • sehr schwer
  • Übung notwendig
Gusseisen
  • guter Wärmespeicher
  • hitzebeständig und robust
  • erhitzt sich nur langsam
  • schwer im Gewicht
Emaille
  • stark erhitzbar
  • robust
  • kaum Antihaft-Wirkung
  • Übung erforderlich
Kupfer
  • beste Wärmeleitung
  • sehr langlebig
  • sehr teuer
  • besondere Pflege

Bratpfanne beschichtet oder unbeschichtet?

Essen in Bratpfanne zubereitenNatürlich wünscht man sich eine Bratpfanne, in der nichts haften bleibt und die sich nach dem Braten wieder leicht reinigen lässt. Für diesen Zweck haben sich die Hersteller unterschiedliche Beschichtungen einfallen lassen. Während Gusseisen mit einer natürlichen Patina als Beschichtung überzeugt, bietet Aluguss meist eine Teflonbeschichtung. Bratpfannen mit PTFE-Beschichtung (Teflon) sind für fast alle Speisen geeignet außer für das scharfe Anbraten. Sie dürfen nicht zu starker Hitze ausgesetzt werden. Bei hohen Temperaturen verfärbt sich die Beschichtung und blättert ab. Die Pfanne ist im schlimmsten Fall nicht mehr verwendbar. Bei Temperaturen über 300 °C treten sogar gesundheitsschädliche Gase aus der Beschichtung aus. Sie ist dann in jedem Fall sofort zu entsorgen.

Dank einer professionellen Beschichtung bleibt bei richtigem Gebrauch nichts mehr in der Pfanne kleben. Allerdings darfst du mit keinen metallischen Utensilien in der Pfanne arbeiten. Die Patina von Eisenpfannen ist deutlich robuster. Sie sind kratzfest und du kannst sogar direkt auf dem Pfannenboden schneiden. Blättert die Patina ab oder ist sie zu stark zerkratzt, kommt es hier natürlich auch zu Einschränkungen.

Der Vorteil: Die Pfanne kann einfach wieder neu eingebrannt werden. Keramikbeschichtungen sind wiederum deutlich robuster als Teflonbeschichtungen. Sie sind hitzebeständig und dürfen über dem offenen Feuer verwendet werden. Manche Hersteller greifen hier auf eine Kombination aus beiden Beschichtungen zurück und geben Keramikteilchen hinzu.

Edelstahlpfannen besitzen keine zusätzliche Beschichtung. Daher behalten sie bis heute den Ruf, dass die Speisen schnell anbrennen und haften bleiben. Eine Emaillebeschichtung ähnelt den Eigenschaften von Edelstahl. Oftmals bestimmt die Beschichtung den Preis der Bratpfanne. Je hochwertiger sie sind, desto robuster, hitzebeständiger und abriebfester sind ihre Eigenschaften.

Auf welchem Herd funktioniert meine Bratpfanne?

Eine Bratpfanne muss natürlich mit dem Herd in deiner Küche harmonieren. Daher musst du die Verwendung auf den unterschiedlichen Herdarten beim Kauf berücksichtigen. Elektro, Halogen oder Gas stellen für die meisten Materialien kein Problem dar. Lediglich die speziellen Bratpfannen für den Gasherd sind mit einem leicht gewölbten Boden versehen. Der passt sich besser den Eigenschaften des Gasherds an. Für ein Cerankochfeld muss sie immer plan aufliegen. Andernfalls heizt sie sich ungleichmäßig auf, kann sich verziehen und vermindert ihre Brateigenschaften.

Soll deine neue Bratpfanne auch auf einem Induktionsfeld funktionieren, muss der Boden magnetisch sein. Gusseisen, Emaille und Schmiedeeisen sind grundsätzlich magnetisch. Bei allen anderen Materialien benötigt der Pfannenboden einen Eisenkern. Das macht sie etwas schwerer und auch teurer. Teilweise verschlechtern sich sogar die Brateigenschaften des Materials auf einem anderen Herd, wenn die Pfanne induktionsfähig ist. Besitzt du heute und in naher Zukunft keinen Induktionsherd, solltest du auf diese Eigenschaft an der neuen Bratpfanne lieber verzichten.

Für eine Verwendung im Backofen muss die Pfanne hitzebeständig sein und einen passenden Griff besitzen. Meist bestehen die Griffe aus Edelstahl oder Gusseisen. Tefal bietet verschiedene Bratpfannen mit abnehmbaren Griff. Ein Klick genügt und du nimmst die Bratpfanne ohne Topflappen wieder aus dem Backofen.

Die verschiedenen Griffe

Eine gängige Bratpfanne ist mit einem langen Pfannenstiel ausgestattet. Er sollte ergonomisch und nicht zu dick geformt sein, damit die Bratpfanne gut in der Hand liegt. Ebenso wichtig: er darf sich bei der Verwendung auf dem Herd nicht mit erhitzen. Bei Kunststoffgriffen oder Holzgriffen ist dieser Punkt meist gegeben. Dafür dürfen die Griffe keiner Hitze im Backofen ausgesetzt werden. Nur wenige Kunststoffgriffe sind bis zu einer bestimmten Temperatur hitzebeständig. Andernfalls musst du auf das Vario-Click-System von Tefal zurückgreifen und den Griff einfach abnehmen bei der Verwendung im Backofen. Ein Pfannenstiel aus Gusseisen ist hitzebeständig, heizt sich aber auch auf dem Herd mit auf. Topflappen nicht vergessen!

Im Grunde richtet sich die Wahl des Griffs nicht nur nach dem Material, sondern auch nach Größe und Gewicht der Pfanne. Eine sehr große und schwere Bratpfanne ist nur schwer mit einer Hand am Pfannenstiel zu tragen. Zwei Griffe an der Seite sind hier schon praktischer. Allerdings funktioniert das Schwenken dann kaum noch. Dafür nimmt die Pfanne beim Servieren auf dem Tisch nicht zu viel Platz ein.

Was soll die neue Bratpfanne kosten?

Frau bereitet Pilze in Bratpfanne zuSo vielfältig die Auswahl an Bratpfannen, so breitgefächert sind die Preise. Musst du eher auf dein Budget achten und darf sie nicht zu teuer ausfallen? Dann gibt es bereits einfache kleine Bratpfannen ab 20 Euro mit guter Beschichtung. Vor allem die Varianten aus Aluminium mit Teflonbeschichtung sind günstig zu haben. Für größere Pfannen zahlst du etwa 40 Euro. Gusseiserne Modelle oder Pfannen aus Edelstahl sind natürlich teurer. Hier beginnen die kleinsten Pfannen bei etwa 30 Euro. Teure Modelle sind für 80 Euro und mehr zu haben. Je nach Material, Qualität und Hitzebeständigkeit fallen die Preise höher aus. Dafür bekommst du bei guter Qualität aber auch eine Garantieleistung vom Hersteller geboten. Gusseiserne Pfannen sind meist mit etwa 10 Jahren Garantie versehen. Bei hochwertigen Beschichtungen liegt die Garantieleistung beispielsweise bei 3 bis 5 Jahren wie bei Gastrolux. Bei Woll sind 25 Jahre auf die Planheit des Pfannenbodens gewährt.

Sind beschichtete Bratpfannen gesundheitsschädlich?

Kurz gesagt: beschichtete Pfannen schaden nicht der Gesundheit. Viele Kunden scheuen sich vor einer beschichteten Pfanne, da Partikel der Oberfläche bei kleineren Kratzern ins Essen gelangen könnten. Beschichtungen aus Teflon oder Keramik sind jedoch unbedenklich. Selbst bei abgeplatzten und aufgenommenen Teilchen scheidet der Körper diese unverdaut wieder aus. Die einzige Gefahr ist das zu starke Erhitzen einer solchen Beschichtung. Ab einer Temperatur von 300 °C treten Dämpfe aus dem Teflon aus, die die Gesundheit beeinträchtigen können. Erhitze deshalb nie Pfannen ohne Inhalt und sei vor allem auf Induktionsherden vorsichtig. Durch die Power-Funktion erreichen die Pfannen schnell eine enorm hohe Temperatur.

Die wichtigsten Hersteller

HerstellerBesonderheiten
Le Creuset Logo
  • Französisches Traditionsunternehmen
  • 1925 gegründet
  • seit 1994 in Deutschland
  • Bratpfannen aus Gusseisen
  • Modelle mit Holzgriff
  • 30 Jahre Garantie
Woll Logo
  • Deutsches Unternehmen gegründet 1979 in Saarbrücken
  • Profi-Guss-Pfannen
  • viele verschiedene Formen
  • meist 3 Jahre Garantie
  • induktionsgeeignet
  • abnehmbare Griffe
  • gute Wärmespeicherung
  • kratzfeste Beschichtung
Silit Logo
  • gehört zur WMF Group
  • knapp 100 Jahre Erfahrung
  • Pfannen mit Keramikbeschichtung
  • einfache Handhabung
  • problemlose Reinigung
Fissler Logo
  • Gegründet im Jahr 1845
  • Bratpfannen aus Aluminium
  • flaches Design
  • hochwertige und robuste Beschichtung
  • 5 Jahre Garantie
Berndes Logo
  • Gegründet 1921 als deutsches Traditionsunternehmen
  • Bratpfannen mit Antihaftbeschichtung
  • Vario Klick für abnehmbare Stiele
  • Energieeffizienzklasse A Aluguss-Pfannen
  • induktionsgeeignet
  • modernes Design
Schulte Ufer Logo
  • Gegründet 1929
  • mehrfacher Testsieger
  • optische Bratanzeige
  • robuste Beschichtung
  • ergonomische Griffe
  • Edelstahl, Kupfer und Aluminium

Neben diesen bekannten Herstellern gibt es noch viele weitere Marken und Unternehmen. So unterscheidest du zwischen den günstigen Discountern und Firmen für wahre Profi-Utensilien. Anbei nennen wir dir eine kleine Auswahl für Pfannenhersteller:

3 beliebte Bratpfannen

Tefal Jamie Oliver Pfanne

(2630 Rezensionen)
Tefal Jamie Oliver Pfanne

Besonderheiten

  • Durchmesser: 28 cm
  • Material: Edelstahl
  • 6-Lagen-TEFAL Prometal Pro Antihaft-Versiegelung
  • Thermo-Spot zur Temperaturanzeige
  • für alle Herdarten geeignet
  • hochwertiger induktionsgeeigneter Kapselboden
Die Tefal-Pfannen zeichnen sich durch ihren praktischen Thermo-Spot aus. Damit kannst du ganz einfach am Pfannenboden ablesen, ob die richtige Temperatur erreicht ist. Viele Nutzer schätzen hier vor allem den praktischen Schüttrand, mit dem man ganz tropffrei ausgießen kann.
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44,99
inkl 19% MwSt

Gräwe Schmiedeeiserne Bratpfanne

( Rezensionen)
Gräwe Schmiedeeiserne Bratpfanne

Besonderheiten

  • Durchmesser: 28 cm
  • für alle Herdarten inklusive Induktion und Backofen geeignet
  • Pfannenwender aus Edelstahl und ausführliche Pflegeanleitung im Lieferumfang
  • 10 Jahre Garantie auf nachweisliche Materialfehler
  • Gewicht: 1,5 kg
Bei dieser Pfanne kannst du dir sicher sein, dass sie dir auch nach vielen Jahren noch gute Dienste leistet. Zusätzlich bekommst du eine umfangreiche Garantie von 10 Jahren geboten. Bei Materialschäden kannst du sie also jederzeit ganz leicht austauschen. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch die gleichmäßige Hitzeverteilung und die sehr gute Wärmespeicherung. Damit eignet sie sich nicht nur zum Braten, sondern auch ideal zum Servieren.
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De Buyer Mineral B Element Bratpfanne, 28 cm

( Rezensionen)
De Buyer Mineral B Element Bratpfanne, 28 cm

Besonderheiten

  • Durchmesser: 28 cm
  • Gewicht: ca. 2,2 kg
  • Höhe: ca. 4 cm
  • Farbe: Silber
  • für alle Herdarten geeignet
  • Material: Eisenstahl
Für viele Nutzer ist diese Pfanne eine klare Kaufempfehlung. De Buyer setzt hierbei auf einen besonderen Eisenstahl, der eine glatte Oberfläche zeigt. Bei richtiger Anwendung bleibt nichts haften. Sie misst 28 cm im Durchmesser und ist für 2-3 Portionen verwendbar. Der Pfannenstiel ist genietet und mit einem kleinen Loch am Stielende versehen. Somit musst du die Mineral B Elemnt nicht stapeln, sondern hängst sie bequem auf. Der einzige Nachteil ist die etwas schwierige Handhabung. Anfänger benötigen bei diesem Material viel Übung, damit am Pfannenboden nichts anbrennt. Auch das Gewicht und das Ausgießen über den hohen Rand bringen Anstrengung mit sich. Dafür sind nahezu alle Kunden vom Bratergebnis und der Wärmeverteilung begeistert.
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Wichtiges Zubehör

Das nahezu wichtigste Zubehör einer Bratpfanne ist der Pfannendeckel. Viele Speisen werden erst scharf angebraten und garen dann mit mittlerer Hitze und Deckel weiter. Viele Hersteller bieten für ihre Bratpfannen den richtigen Deckel. Für alle anderen Pfannen müssen Universaldeckel verwendet werden. Sie richten sich immer nach dem Pfannendurchmesser. Allerdings kann es passieren, dass der Deckel dann nicht plan auf der Pfanne aufliegt. Vor allem bei einem breiten Schüttrand wackeln die Deckel etwas. Meist bestehen sie aus Glas mit einem Kunststoffgriff und einem Metallrand. Für Edelstahlpfannen eignen sich auch die passenden Edelstahldeckel. Doch Vorsicht: sie erhitzen sich beim Garen sehr schnell auf der Pfanne.

Als weiteres Zubehör benötigst du für viele Speisen einen Pfannenwender. Holz und Kunststoff eignen sich für beschichtete Pfannen. Bei sehr robusten Modellen kannst du auch einen Wender aus Edelstahl einsetzen. Spezielle Einleger aus Microfaser oder Silikon schonen beschichtete Pfannen beim Stapeln im Küchenschrank. Brätst du Fleisch sehr scharf an und spritzt das Fett, hilft dir ein Spritzschutz weiter. Er sollte den gleichen Durchmesser besitzen.

Pflege & Reinigung deiner Bratpfanne

Die meisten Bratpfannen lassen sich sehr leicht reinigen. Oft genügt das Ausspülen mit etwas warmen Wasser. Danach mit einem Küchentuch auswischen, komplett abtrocknen und schon kann die Pfanne wieder in den Schrank einsortiert werden. Wichtig: sie sollte vor der Reinigung komplett abkühlen. Trifft sonst kaltes Wasser auf die heiße Pfanne, kann sich das Material verziehen. Sie liegt dann nicht mehr plan auf dem Herd auf. Scharfe Chemikalien greifen alle Oberflächen an, ob Beschichtung oder Gusseisen. Auch Stahlwolle und Edelstahlschwämme sollten nicht zur Reinigung der Bratpfannen verwendet werden. Es gibt deutlich einfacherer Tricks, Eingebranntes aus einer Pfanne zu entfernen. In den folgenden Abschnitten gehen wir mehr auf Reinigung und Pflege ein.

Bratpfannen vor dem ersten Gebrauch

Pfannen aus Gusseisen oder Eisenstahl müssen vor dem ersten Gebrauch eingebrannt werden. Erst dann entsteht die natürliche Beschichtung und die Speisen bleiben beim Braten nicht am Pfannenboden haften. Das Einbrennen erfordert jedoch etwas Übung und nimmt einige Zeit in Anspruch. Hobbyköche ohne Erfahrung sollten sich hier genau an die Anleitung halten. Wurde die Pfanne nicht richtig eingebrannt, überzieht die Patina nicht durchgängig die Oberfläche. Manche Hersteller bieten direkt eingebrannte Pfannen. Diese reinigst du vor der ersten Verwendung nur mit klarem Wasser und reibst sie mit etwas Öl ein.

Antihaftbeschichtete Pfannen müssen natürlich nicht mehr eingebrannt werden. Dennoch musst du sie vor dem ersten Gebrauch reinigen. Heißes Wasser und etwas Spülmittel genügen, um Rückstände von Verpackung und Produktion zu entfernen. Kleine Staubpartikel können sonst die Beschichtung beschädigen. Zum Auswischen nutzt du einen weichen Lappen oder einen Schwamm. Zu grobe Materialien dürfen nie zur Reinigung verwendet werden. Nach dem Reinigen ist jede Pfanne mit einem Küchentuch abzutrocknen. Auch hier reibst du die Oberfläche zur professionellen Pflege mit etwas Öl ein.

Der richtige Umgang beim Braten

Für eine jahrelange Verwendung der Pfanne gilt es auch beim Braten einige Hinweise zu beachten. Anbei findest Du die wichtigsten:

RegelHinweise
Regel Nr. 1: Nie ohne Inhalt erhitzen
  • Eine Pfanne darf nie komplett leer erhitzt werden. Selbst bei Eisenpfannen gibst du etwas Öl in die Pfanne und verteilst es gleichmäßig. Gerade auf einem Induktionsfeld werden die Materialien durch die Power-Funktion sehr schnell erhitzt. Schon nach wenigen Minuten ist die Pfanne zu heiß und verzieht sich. Liegt die Pfanne dann nicht mehr komplett plan auf dem Kochfeld auf, hindert das die Wärmeverteilung.
Regel Nr. 2: die richtigen Fette verwenden
  • Das richtige Öl oder Fett trägt nicht nur zum Geschmack des Bratguts bei. Du musst stets die maximalen Temperaturen der Fette im Auge behalten. Andernfalls brennt es sich ein und ist nur mühsam wieder zu entfernen. Reduziere die Temperatur am Herd schnell wieder, um die Gerichte schonend und energiesparend zuzubereiten. Allerdings muss die Bratpfanne dafür eine gute Wärmespeicherung aufweisen.
Regel Nr. 3: Maximaltemperatur und Backofen
  • Jede Pfanne hat bedingt durch ihr Material eine Maximaltemperatur, bei der sie verwendet werden sollte. Danach richtet sich auch der Einsatz im Backofen. Gleichzeitig musst du die Griffe prüfen. Aus Kunststoff und Holz gefertigt dürfen sie nicht in den Backofen gestellt werden. Ein kleiner Vorteil – bei manchen Pfannen lässt sich der Griff per einem Klick abnehmen.
Regel Nr. 4: Die richtigen Küchenhelfer
  • In beschichteten Pfannen dürfen keine Küchenutensilien aus Metall zum Wenden genutzt werden. Kleine Kratzer zerstören auf Dauer die Beschichtung. Pfannenwender aus Kunststoff oder Holz sind deutlich besser geeignet. Nur Eisen und Gusseisen sind so robust, dass du selbst in der Pfanne schneiden kannst.

Die folgenden Öle und Fette vertragen diese Temperaturen:

Öl / FettMax. TemperaturBeispiele für Speisen
Butter, Margarine160 °COmelett, Pfannkuchen
Butterschmalz200 °CSchnitzel, panierte Speisen
Sonnenblumenöl220 °CGemüsepfanne, Fisch
Gehärtete Pflanzenfette (Biskin, Palmin)280 °CFleischgerichte

Eingebranntes aus der Pfanne entfernen

Nach dem Braten reinigst du die Bratpfanne mit etwas Wasser und einem Küchentuch. Auch ein weicher Schwamm oder Lappen dürfen für die schonende Reinigung verwendet werden. Bei leichten Fettrückständen genügt sogar ein Küchentuch zum Abwischen, um sie danach direkt wieder in den Schrank zu stellen. Kleine Ölreste konservieren die Bratpfanne. Modelle aus Gusseisen und Eisen müssen nach der Reinigung mit Wasser immer gut abgetrocknet werden. Andernfalls riskierst du Rost. Spülmittel oder andere Chemikalien dürfen nicht verwendet werden. Auch Scheuermittel oder Stahlwolle sind absolut gefährlich für alle Bratpfannen und hinterlassen meist große Schäden. Gerade bei gusseisernen Pfannen zerstört das Spülmittel die natürliche Patina. Bei Aluguss mit Antihaftbeschichtung ist zwar Spülmittel erlaubt, dennoch sind sie schonend zu reinigen.

Eingebranntes und stark anhaftende Reste musst du vor der Reinigung einweichen. Das bedeutet jedoch: die Pfanne muss komplett abgekühlt sein. Gibst du kaltes Wasser in eine heiße Bratpfanne, verzieht sich das Material oder die Beschichtung nimmt Schaden. Oftmals hilft es, die Pfanne mit etwas Wasser oder einem Reiniger kurz aufkochen zu lassen. Auch hier gilt – in Gusseisen oder Schmiedeeisen kein Spülmittel verwenden. Lieber etwas Salz oder Essig verwenden. Backpulver eignet sich in beschichteten Pfannen bei schwarzen eingebrannten Resten.

Hier haben wir dir die sechs Grundregeln zur Reinigung noch einmal zusammengestellt:

  • Beschichtete Bratpfannen nur mit Wasser und einem Tropfen Spülmittel reinigen.
  • Stark Angebranntes immer einweichen und mit einem weichen Schwamm entfernen.
  • Pfanne mit etwas Wasser und Spülmittel nochmals kurz aufkochen lassen.
  • Backpulver für hartnäckige Flecken nutzen.
  • Salz in die Pfanne geben, erhitzen und anschließend mit Zeitungspapier auswischen.
  • Mehrere Stunden mit Essig einweichen.
Wichtig ist immer, dass du die Reinigungsmethode an das Material der Pfanne anpasst. Außerdem sind die Hinweise des Herstellers zu befolgen. Von der Reinigung in der Spülmaschine raten viele Kunden ab, obwohl der Hersteller die Bratpfanne als spülmaschinengeeignet bezeichnet. Das Salz und die starken Temperaturunterschiede in der Spülmaschine können Schäden an Pfanne und Beschichtung hinterlassen. Für mehr Langlebigkeit empfehlen wir deshalb auch die Reinigung mit der Hand.

Wann ist eine Bratpfanne defekt?

Dreckige Bratpfanne reinigenBei Bratpfannen hält sich ein Gerücht sehr hartnäckig: beschichtete Pfannen mit Kratzern sind sofort zu entsorgen. Selbst hochwertige Beschichtungen weisen nach ein paar Jahren Kratzer in der Oberfläche auf. Davon müssen sie aber noch lange nicht entsorgt werden. Viele Kratzer gelten nur als kleine Beschädigung und wirken sich nicht auf das Bratverhalten und die Qualität der Pfanne aus. Dennoch stellt sich dir Frage – wann ist eine Bratpfanne wirklich kaputt?

Die beschichteten Pfannen sind in den vergangenen Jahren von ihrer Qualität her immer besser geworden. Sie überzeugen mit einer robusten Oberfläche und einer langen Haltbarkeit. Dennoch können Kratzer auf dem Boden entstehen. Im Gegensatz zur Annahme einiger Nutzer sondert die Beschichtung aber keine giftigen Stoffe ab und darf bei kleinen Beschädigungen problemlos weiterverwendet werden. Erst wenn sich größere Stücke ablösen von mehr als 2 mm, ist die Pfanne zu entsorgen. Schließlich willst du in deinem Essen auch kein Teflon finden.

Viel schlimmer ist das überhitzen von beschichteten Pfannen. Vor allem die günstigen Modelle bis 20 Euro halten keine starken Temperaturen aus. Gerade auf Induktion erhitzt sich die Pfanne innerhalb von wenigen Minuten. Eine zu heiße Beschichtung gibt jedoch Benzol ab, das krebserregend sein könnte. Eine überhitzte Pfanne musst du also umgehend entsorgen. Das Gleiche gilt, wenn sie am Rand aufplatzt. Überhitzung erkennst du auch, wenn sich die Pfanne wölbt und nicht mehr plan auf dem Kochfeld aufliegt. Durch die schlechte Hitzeverteilung ist sie nicht mehr verwendbar und kann weggeschmissen werden.

Anders verhält es sich bei gusseisernen oder schmiedeeisernen Pfannen. Sie besitzen nach dem Einbrennen einen natürlichen Schutz und halten selbst Kratzer vom Schneiden mit einem Messer in der Pfanne ab. Einen Schaden an der Beschichtung merkst du beispielsweise, wenn sich die Brateigenschaften und das Anhaften massiv verschlechtern.

Der große Vorteil: du brennst die Pfanne einfach wieder neu ein und bekommst wieder eine makellose Beschichtung. Im Gegensatz zu normalen beschichteten Pfannen sind die eisernen Modelle deutlich länger haltbar.

Das sagen Kunden zu Bratpfannen

Kunden achten in erster Linie auf die Beschichtung und den Verwendungszweck der Bratpfanne. Schließlich solltest du dir vorher überlegen, was und in welchen Mengen in der Bratpfanne zubereitet wird. So eignen sich schmiedeeiserne Bratpfannen zum Beispiel nicht für säurehaltige Lebensmittel wie beispielsweise Tomatensoße. Dafür ist eher eine Pfanne aus Edelstahl zu verwenden. Zum scharfen Anbraten sind Gusseisen und Schmiedeeisen wieder hervorragend, weil sie sehr starke Hitze abhalten.

Bei größeren Pfannen spielt die Verarbeitung der Griffe eine große Rolle. Hier achten Kunden darauf, wie gut die Pfanne in der Hand liegt und ob sie trotz Größe und Gewicht noch einfach zu handhaben ist. Auch wenn du die Pfanne im Backofen verwenden willst, musst du auf die Verarbeitung des Griffs achten. Schließlich muss er hitzebeständig sein oder sich sogar abnehmen lassen. Griffe mit Schrauben ziehst du bei Lockerung einfach wieder nach. Genietete Griffe müssen professionell angebracht sein, damit sie sich nicht lösen.

Aus Testberichten und Kundenmeinungen kommt wieder heraus, dass du dich für eine passende Größe entscheiden und immer auf den Boden achten solltest. Lege einfach ein Lineal auf den Boden und du erkennst schnell, ob die Pfanne gewölbt ist. Die Speisen würden dann nicht gleichmäßig garen und du verbrauchst zu viel Energie. Verlass dich immer auf dein Handgefühl.

FAQ

FrageAntwort
Wie lange hält eine gute Bratpfanne?
  • Der tägliche Gebrauch bestimmt die Haltbarkeit. Je öfter die Pfanne verwendet wird, desto eher hat sie Gebrauchsspuren.
  • Gute Bratpfannen halten bis zu 15 Jahre und länger.
  • Bei hoher Qualität musst du mit einem höheren Kaufpreis rechnen.
Wo kann ich eine Bratpfanne reparieren lassen?
  • Gusseisen und Schmiedeeisen kann nur der Schmied reparieren.
  • Pfannen mit Beschichtung sind bei Defekt kaum zu retten.
  • Es gibt es Spray für die Beschichtung, von dem viele Kunden abraten.
Wie lange habe ich Garantie auf die Pfanne?
  • Je nach Hersteller sind 3 bis 25 Jahre Garantie denkbar.
  • Le Creuset bietet 10 Jahre Garantie.
  • Gastrolux gewährt 3 Jahre Vollgarantie.
  • Woll bietet 3 Jahre Garantie auf Griffe und Versiegelung sowie 25 Jahre auf die Planheit des Bodens.
Wo kann ich eine defekte Bratpfanne entsorgen?
  • Eine kaputte Bratpfanne ist über einen Wertstoffhof zu entsorgen.
  • Eine andere Möglichkeit bietet dir der Restmüll, auch für Kunststoffgriffe.
  • Glasdeckel im Glascontainer entsorgen, wenn sie nicht hitzebeständig sind.
In welcher Bratpfanne brate ich am gesündesten?
  • In einer Pfanne mit Antihaftbeschichtung brät man am gesündesten.
  • Manche Beschichtungen funktionieren fast ohne Zugabe von Fett oder Öl.

Fazit

Zwei große Bratpfannen gehören in jeden Haushalt. Am besten entscheidest du dich für ein Modell mit Antihaftbeschichtung und eine gusseiserne oder schmiedeeiserne Pfanne. Allerdings muss der Umgang mit den eisernen Pfannen auch geübt sein. Jamie Oliver und andere Profiköche setzen nur auf derartige Pfannen. Achte beim Kauf stets auf eine gute Qualität und gib lieber ein paar Euro mehr aus, dann hast du deine Pfanne auch bis zu 15 Jahre im Einsatz. Bei Beschichtungen ist der vorsichtige Umgang das oberste Gebot. Mit der richtigen Pflege wirst du an allen Pfannen lange Freude haben. Viel Spaß beim Braten und Kochen!

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