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Die Eisenpfanne: langlebig, belastbar & schonend

Eisenpfanne Wer gern Zeit in der Küche verbringt, vertraut auf hochwertiges Kochgeschirr. Deshalb ist es kein Wunder, dass sich in vielen Küchen Pfannen aus Eisen befinden. Sie zeichnen sich durch viele positive Eigenschaften wie ihre sehr gute Wärmeleitfähigkeit und ihre ganz besondere Antihaftbeschichtung aus. Auch wir sind große Fans der Eisenpfanne, weswegen wir ihr einen ganzen Ratgeber gewidmet haben.
Pfannen.org
  • starke Wärmeleitfähigkeit
  • schonende Zubereitung
  • natürliche Antihaftbeschichtung
  • hohe Belastbarkeit, lange Lebensdauer

Eisenpfanne Test & Vergleich 2018

Top-Themen: Funktion, Kaufkriterien, Hersteller, 5 beliebte Modelle, Pflege & Reinigung

Leckeres Spiegelei in BratpfanneEisenpfannen  gehören zu den absoluten Klassikern in jeder Küche. Sie punkten mit ihrer guten Wärmeleitung, Wärmespeicherung und ihre Pflegeleichtigkeit. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Eisenpfannen, Gusseisen und Schmiedeeisen. Beide zeichnen sich durch spezifische Vor- und Nachteile aus. Die schauen wir uns jetzt einmal genauer an.

Gusseisen

Wie der Name schon sagt, werden Gusseisenpfannen aus flüssigem Eisen gegossen. Geschmiedet kann diese Eisenform nicht werden, weil der Kohlenstoffgehalt zu hoch ist. Das geht mit mehreren besonderen Eigenschaften einher. Hier ist zunächst einmal das Gewicht zu nennen. Gusseisenpfannen sind oft deutlich dicker und schwerer als Schmiedeeiserne. Entsprechend brauchen sie auch länger, um sich zu erwärmen. Dafür geben sie die Wärme deutlich langsamer ab und sind besser geeignet, um Speisen warmzuhalten. Sie können entsprechend gut zum Servieren genutzt werden.

In puncto Wärmeleitung liegt Gusseisen zwischen Aluminium und Edelstahl. Es leitet langsamer als Aluminium, aber deutlich schneller als Edelstahl. Damit ist scharfes Anbraten kein Problem. Außerdem lassen sich Gusseisenpfannen einfach reinigen. Feuchtes Auswischen, anschließendes Trocknen und Einölen reichen völlig aus.

Einen gewissen Pflegeaufwand haben aber auch Gusseisenpfannen. Der entsteht vor allem durch das notwendige Einbrennen am Anfang. Dadurch werden Öle und Schutzschichten entfernt, die während der Produktion aufgetragen werden. Das ist wichtig, damit die Pfanne bei der Nutzung ihre typische Patina bilden kann. Wie das Einbrennen genau funktioniert, erklären wir dir am Ende des Ratgebers.

Nachteile bestehen darüber hinaus in ihrem größeren Gewicht. Hier musst du bei manchen Ausführungen durchaus etwas Kraft im Arm haben. Außerdem besteht im Vergleich zu der schmiedeeisernen Pfanne ein höheres Bruchrisiko, wenn sie auf den Boden fällt oder von einem schweren Gegenstand getroffen wird.

Schmiedeeisen

Schmiedeeisen wird anders als Gusseisen nicht aus einem Stück gegossen, sondern aus einem Blech durch Verformung hergestellt. Dank dieses einfachen Verfahrens sind schmiedeeiserne Pfannen oftmals billiger. Allerdings sind sie bei Temperaturunterschieden auch anfälliger für Verformungen.

Man unterscheidet zwei Arten: warmgeschmiedete und kaltgeschmiedete. Die erste Variante ist in der Regel teurer, da sie von Hand hergestellt wird. Wenn du also etwas ganz besonders Hochwertiges willst, solltest du dich hier umsehen. Erkennen kannst du die warmgeschmiedeten Pfannen ganz leicht. Der Griff ist mit der Pfanne verschweißt.

Wie unbeschichtete Gusseisenpfannen bilden auch schmiedeeiserne Pfannen ohne Beschichtungen mit der Zeit eine Patina. Dabei handelt es sich um eine natürliche Antihaftbeschichtung, die dafür sorgt, dass man zum Braten wenig Fett braucht und besonders schonend kochen kann. Darüber hinaus geht mit der Patina noch ein weiterer Vorteil einher. Sie sammelt die Röstaromen vergangener Bratvorgänge auf. Diese übertragen sich auf die Speisen und verleihen ihnen ein ganz besonderes Aroma.

Ein kleiner Nachteil bei schmiedeeisernen Pfannen besteht darin, dass Rost entstehen kann. Der ist mit ein paar einfachen Tricks aber ganz leicht zu entfernen. Wie das genau funktioniert, zeigen wir dir auch noch am Ende des Ratgebers.

Für welche Gerichte sind Eisenpfannen geeignet?

Kartoffeln in EisenpfanneEisenpfannen eignen sich zunächst einmal für alle Speisen, die man scharf anbrät. Wenn du also Steaks machst und auch gerne mal etwas über offenem Feuer zubereitest, kannst du ruhig zu einer Eisenpfanne greifen. Etwas Übung braucht die Arbeit allerdings auch. Das liegt vor allem an der schnellen Wärmeübertragung bei Induktionsherden. Bei Mehl- und Eierspeisen und anderen empfindlichen Gerichten solltest du dich also erst einmal ein wenig herantasten. Sonst verbrennen sie dir.

Grundsätzlich sind die Einsatzmöglichkeiten von Eisenpfannen aber so vielseitig, wie man es sich nur vorstellen kann. Hier kannst du Fleisch, Fisch und Gemüse problemlos zubereiten. Wie wäre es beispielsweise mit Maronen, Roastbeef oder Entrecote? Hier gibt es bestimmt etwas für deinen Geschmack.

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • sehr gut zum scharfen Anbraten geeignet
  • gute Hitzeverteilung
  • schnelles Aufheizen (Schmiedeeisen)
  • sehr gute Wärmespeicherung (Gusseisen)
  • einfache Reinigung
  • auch für Induktionsherde und Grillen über offenem Feuer geeignet)
  • lange Lebensdauer (20 Jahre und mehr)
  • Einbrennen erforderlich
  • je nach Modell ziemlich schwer
  • preislich in der höheren Kategorie
  • Rostgefahr

Die wichtigsten Kaufkriterien – Formen & Materialien

Jetzt, wo du das Wichtigste über die Eisenpfannen weißt, fragst du dich natürlich, worauf du bei der Auswahl achten musst. Das sehen wir uns in die genauer an. Hier gehen wir auf alle wichtigen Aspekte ein, die bei der Auswahl eine Rolle spielen.

Das Material und die Beschichtung

Wie bereits angesprochen, gibt es zwei Arten von Eisenpfannen, Guss- und Schmiedeeisen. Schmiedeeisen ist eher dann zu empfehlen, wenn du auf einen günstigeren Preis Wert legst. Dafür musst du aber auch damit rechnen, dass sich das Material verziehen kann. Wenn du mehr Stabilität und eine längere Wärmespeicherung willst und dafür bereit bist, auch etwas mehr zu bezahlen und etwas mehr Gewicht in die Hand zu nehmen, ist eine Gusseisenpfanne für dich.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Beschichtung. Hier hast du die Wahl zwischen unbeschichteten und beschichteten Ausführungen mit beispielsweise Keramik.

Wenn du deinen Speisen ganz besondere Aromen verleihen und eine natürliche Antihaftbeschichtung bilden willst, wählst du am besten eine Pfanne ohne Beschichtung. Bedenke hierbei allerdings, dass es eine Weile dauert, bis sie ihre positiven Eigenschaften voll entfaltet. Außerdem hast du hierbei ein klein wenig mehr Pflegeaufwand, weil du sie zunächst einbrennen und auch später nach jedem Kochen nachfetten musst, damit kein Rost entsteht.

Die beschichtete Pfanne ist unter diesem Gesichtspunkt deutlich pflegeleichter. Häufig kommt hier auf der Bratseite beispielsweise Emaille zum Einsatz. Dabei ist das Bratergebnis nicht ganz so aromatisch, dafür besteht nicht die  Gefahr, dass die Lebensmittel anbrennen.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass du beschichtete Modelle auch in der Spülmaschine reinigen kannst.

Ein Nachteil der Beschichtung besteht darin, dass sie anfällig für Beschädigungen ist. Sobald Kratzer in der Beschichtung auftreten, muss die Stelle so gut gepflegt werden wie unbeschichtete Pfannen. Vorsichtig musst du vor allem bei Keramikbeschichtungen sein. Hier können auch durch große Temperaturunterschiede Risse entstehen. Eine Alternative sind Kunststoffbeschichtungen (PTFE). Sie zeichnen sich durch ihre besonders starke Robustheit und ihre guten Antihafteigenschaften aus. Allerdings besteht hier bei Temperaturen über 260°C die Gefahr des Ausgasens. Dabei können giftige Dämpfe entstehen.

Die verschiedenen Formen

Eisenpfannen sind in verschiedenen Formen erhältlich. Hier kommt es vor allem darauf an, welche Gerichte du häufig zubereitest. Machst du z.B. gerne Steaks, nutzt du am besten eine rechteckige Ausführung. Hier kannst du auch größere Steaks optimal platzieren. Runde Eisenpfannen sind eher für kleinteilige Beilagen geeignet. Sehr gut kannst du hier beispielsweise Gemüse und Shrimps zubereiten. Eine vielseitige Ausführung ist zum Beispiel der Wok.

Ovale Formen sind vor allem dann für dich geeignet, wenn du gerne Fisch oder andere längliche Speisen zubereitest. Hier kannst du sie optimal anordnen, ohne Platz ungenutzt zu lassen.

Auch als Servierplatten sind Eisenpfannen in ovaler Form gut geeignet. Hier kannst du all deine Küchenkreationen optimal in Szene setzen.

Welche Größe brauche ich?

Neben der Form spielt auch die Größe eine Rolle. Hier geht es zunächst um die Frage, für viele Personen du normalerweise kochst. Für ein bis zwei Personen kann es ruhig ein kleineres Modell mit einem Durchmesser bzw. einer Seitenlänge von 26 cm sein. Es ist schön handlich und liegt zudem leicht in der Hand.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich kleinere Eisenpfannen auch leichter im Backofen unterbringen lassen.

Manchmal muss es aber doch etwas mehr sein. Hier kannst du dich für Pfannen mit Durchmessern von mehr als 30 cm entscheiden. Bedenke aber immer auch, dass sie ein ordentliches Gewicht auf die Waage bringen können, vor allem, wenn sie voll beladen sind. Achte hierbei deshalb auf komfortable Griffe, die sich leicht und bequem halten lassen.

Besondere Austattungen

Verschieden große EisenpfannenZu guter Letzt solltest du auch noch einen Blick auf die Extras werfen. Viele Eisenpfannen sind mit kleinen Features ausgestattet, die die Nutzung einfach angenehmer machen. Vorteilhaft sind zunächst einmal Holzgriffe. Sie isolieren gut gegen die Wärme und stellen sicher, dass du dir nicht die Finger verbrennst. Darüber hinaus verleihen sie der Pfanne einen ganz besonderen optischen Reiz. Es wirkt einfach edel, wenn ein Griff aus authentisch gemasertem Kirschholz oder einem anderen stilvollen Design besteht. Bedenke aber, dass du die Pfanne nicht in den Backofen stellen darfst, wenn die Griffe nicht abgenommen werden können. Eine Alternative zum praktischen Handschutz aus Holz wären in diesem Fall separate Griffe aus einem hitzebeständigen Material wie beispielsweise Silikon.

Ein weiteres praktisches Extra ist ein hoher Rand. Er verhindert, dass Flüssigkeiten beim Braten herausspritzen. Wenn er mit einer speziellen abgeflachten Form versehen ist, erleichtert er außerdem später das Ausgießen.

Vorteilhaft ist es auch immer, wenn die Pfanne mit einem Deckel ausgestattet ist. Den erhältst du je nach Ausführung direkt im Lieferumfang oder du kaufst ihn separat dazu. Der Vorteil ist dabei, dass die Energie besser genutzt wird. Dadurch wird der Bratvorgang beschleunigt. Bei Glasdeckeln kannst du außerdem zu jedem Zeitpunkt den Zustand des Garguts überprüfen.

Der Preis

Der letzte Aspekt, der bei der Auswahl eine Rolle spielt, ist der Preis. Auch hier gibt es je nach Ausführung große Unterschiede. Preisgünstige Ausführungen bekommst du bereits ab 20 Euro. Auch sie können als Einstiegsmodelle durchaus geeignet sein. Allerdings musst du hier auch ein paar Abstriche bei der Größe und der Beschichtung machen. Wenn du allerdings nur hin und wieder für dich selbst kochst, ist das durchaus ausreichend. Bei Eisenpfannen von hochwertigen Anbietern wie Gräwe und Turk kannst du durchaus 30 – 70 Euro einplanen. Hier bekommst du aber zum Teil sogar schon handgeschmiedete Ausführungen, die sich durch noch höhere Qualität auszeichnen. Außerdem bekommst du hier je nach Anbieter auch schon Pfannen mit hochwertigen Beschichtungen und großem Durchmesser.

Beliebte Hersteller von Eisenpfannen

HerstellerBesonderheiten
Woll Logo
  • 1979 in Saarbrücken gegründet
  • deutsches Traditionsunternehmen
  • große Auswahl an Gusspfannen, die von Hand hergestellt werden
  • mit vielen Extras wie eingelagerten Diamantkristallen, besonders dicken Thermoböden, Titan-Hartgrund, Antihaftversiegelungen und eingegossenen Seitengriffen
  • viele Pfannen, Töpfe, Bräter und Kasserollen auch für Induktionsherde geeignet
Turk Logo
  • deutsches Traditionsunternehmen
  • 1857 gegründet
  • aus einem Stück freiform-warmgeschmiedet
  • durchgehender, nicht angeschmiedeter oder angenieteter Griff
  • 10 Jahre Garantie
  • keine Beschichtung
  • kratz- und schnittfest
Gräwe Logo
  • große Auswahl an schmiede- und gusseisernen Pfannen
  • hochwertige angeschweißte Hakenstiele
  • induktionsgeeignet
  • Pfannenwender aus Edelstahl oftmals enthalten
  • viele Pfannen mit besonders hohem Rand
De Buyer Logo
  • deutsches Traditionsunternehmen
  • seit 1830 erfolgreich
  • vor allem Kochgeschirr für den gehobenen Bedarf
  • hochwertige angenietete Griffe
  • kein PFOA und PTFE enthalten
  • bei Bestellung kann Einbrennservice in Anspruch genommen werden
  • für alle Herdarten geeignet
Rösle Logo
  • Allgäuer Familienunternehmen
  • 1888 gegründet
  • viele Extras wie emaillierte Gussgriffe mit Vernietung
  • Eisenpfannen in vielen verschiedenen Größen erhältlich

Du bist in den Angeboten von Rösle, Gräwe, Turk & Co. noch nicht fündig geworden? Kein Problem! Es gibt noch zahlreiche weitere Hersteller. Hier haben wir dir die wichtigsten davon einfach mal aufgelistet.

  • Gräwe
  • Steinberger
  • CHG
  • Riess
  • Crofton
  • Helmsdorfer
  • Manufactum

5 beliebte Eisenpfannen vorgestellt

Turk Bratpfanne – Leichte Ausführung

( Rezensionen)
Turk Bratpfanne – Leichte Ausführung

Besonderheiten

  • Durchmesser: 28 cm
  • Höhe: 3,3 cm
  • keine Beschichtung
  • leichte flache Ausführung
  • für alle Herdarten geeignet
  • angeschweißter geschmiedeter Hakenstiel
Die sehr gute Wärmeaufnahme und gleichmäßige Wärmeabgabe gehören zu den ganz klaren Highlights dieser Pfanne. Auch die Verzugsfestigkeit wird von vielen Kunden lobend hervorgehoben. Dabei gelingen beispielsweise Spiegeleier nach dem ersten Einbrennen perfekt. Weiterhin punkten die einfache Reinigung und das sehr gute Handgefühl. Sie liegt bei allen Speisen gut in der Hand. Zu beachten ist dabei aber immer, dass sich beim Braten auch der Griff erhitzt. Verwende deshalb nach Möglichkeit einen Topflappen.
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32 cm große Eisenpfanne von De Buyer

( Rezensionen)
32 cm große Eisenpfanne von De Buyer

Besonderheiten

  • aus Eisenstahl
  • Durchmesser: 32 cm
  • natürliche Beschichtung
  • ofenfest
  • 3 mm Wandstärke
Willst du Fleisch, das außen kross angebraten und innen noch saftig ist? Dann ist die Eisenpfanne von De Buyer vielleicht genau das richtige Modell. Die Pfanne bietet dir mit 32 cm Durchmesser genug Größe für mehrere Steaks, Bratkartoffeln und leckere Gemüsepfannen. Dabei ist die Pfanne nicht zusätzlich beschichtet, sondern nur mit etwas Bienenwachs zum Schutz überzogen. Vor dem ersten Gebrauch brennst du die Pfanne ein und versiegelst die Oberfläche mit einer eigenen Patina. Ihre Röstaromen bleiben dir über Jahre hinweg erhalten und werden immer besser. Die Eisenpfanne ist ofenfest, liegt jedoch mit ihren knapp 3 kg recht schwer in der Hand. Der Griff ist genietet und es gibt einen zusätzlichen Gegengriff für den leichteren Transport der Pfanne. Doch Vorsicht: die Griffe werden beim Braten heiß.
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Rösle Bratpfanne Schmiedeeisen

( Rezensionen)
Rösle Bratpfanne Schmiedeeisen

Besonderheiten

  • Durchmesser: 28 cm
  • rustikales Design
  • hochwertiges Schmiedeeisen
  • angeschweißter Hakenstiel
  • für offenes Feuer und Grills geeignet
  • kann als Servierpfanne genutzt werden
Mit ihren großen Bratflächen und den angeschweißten Hakenstielen sind die Rösle-Schmiedeeisen-Pfannen einfach unverkennbar. Doch auch über die Optik hinaus wissen die Rösle-Pfannen zu überzeugen. Hier sind vor allem die schnelle Reaktion auf Temperaturerhöhungen und die sehr lange Lebensdauer zu nennen. Als kleiner Nachteil wird hier jedenfalls oft angeführt, dass die Pfanne etwas kleiner ist als in der Produktbeschreibung.
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Gräwe Schmiedeeiserne Bratpfanne

( Rezensionen)
Gräwe Schmiedeeiserne Bratpfanne

Besonderheiten

  • Durchmesser: 28 cm
  • für alle Herdarten inklusive Induktion und Backofen geeignet
  • Pfannenwender aus Edelstahl und ausführliche Pflegeanleitung im Lieferumfang
  • 10 Jahre Garantie auf nachweisliche Materialfehler
  • Gewicht: 1,5 kg
Bei dieser Pfanne kannst du dir sicher sein, dass sie dir auch nach vielen Jahren noch gute Dienste leistet. Zusätzlich bekommst du eine umfangreiche Garantie von 10 Jahren geboten. Bei Materialschäden kannst du sie also jederzeit ganz leicht austauschen. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch die gleichmäßige Hitzeverteilung und die sehr gute Wärmespeicherung. Damit eignet sie sich nicht nur zum Braten, sondern auch ideal zum Servieren.
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CHG Eisenpfanne mit zwei Griffen

( Rezensionen)
CHG Eisenpfanne mit zwei Griffen

Besonderheiten

  • in vielen Durchmessern und Formen erhältlich
  • Kratz- und Schnittfestigkeit
  • für alle Herdarten geeignet, auch Induktion und Backofen
  • rustikales Design
Für diese Pfanne sprechen viele Nutzer absolute Kaufempfehlungen aus. Besonders gern wird sie beispielsweise zum Zubereiten von Bartkartoffeln und Bohnen genommen. Auch die Reinigung ist hier ganz unkompliziert. Sie kann ganz einfach mit Küchenpapier ausgewischt und ausgespült werden. Weitere gute Eigenschaften sind die Planstabilität und die Robustheit. Diese Pfanne verrichtet ihre Arbeit auch nach vielen Jahren noch einwandfrei.
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Wie du deine Eisenpfanne richtig pflegst

In diesem Abschnitt sehen wir uns einmal genau an, wie Eisenpfannen richtig gereinigt werden. Dabei beschäftigen wir uns einerseits mit der alltäglichen Reinigung und andererseits mit der Reinigung von Eingebranntem und dem Vorgehen bei Rostschäden.

Reinigungstipps

Eisenpfanne sauber machenDas Wichtigste vorab: Sobald eine Eisenpfanne einmal eingebrannt ist, sollte sie nicht mehr mit Spülmittel gereinigt werden. Die würde nämlich die Patina zerstören, die für die Antihafteigenschaften und den besonderen Geschmack verantwortlich ist.

Hier die wichtigsten Schritte zur Reinigung:

  • Lass die Eisenpfanne nach dem Kochen etwas abkühlen. Wenn sie direkt mit kaltem Wasser gewaschen wird, kann es durch den Temperaturunterschied zu Spannungen im Material kommen. Das führt wiederum dazu, dass die Pfanne nicht mehr plan aufliegt und Energie ungenutzt verpufft.
  • Spüle die Pfanne mit warmem Wasser aus und entferne die Kochreste mit einem weichen Schwamm. Sollten die Reste etwas stärker eingebrannt sein, lasse sie erst ein wenig einweichen. Danach lassen sie sich ganz leicht entfernen.
  • Wenn die Pfanne zum Schluss noch fettig ist, verwende trotzdem kein Spülmittel. Wische sie einfach mit Küchenpapier aus. Grundsätzlich ist es aber nicht verkehrt, wenn eine kleine Schicht auf dem Boden ist. Sie fungiert als natürlicher Rostschutz.
  • Grundsätzlich ist es immer empfehlenswert, die Pfanne mit einer dünnen Ölschicht einzureiben. So bleibt sie lange geschmeidig und widerstandsfähig.
Achtung: Eisenpfannen sollte man nicht in der Spülmaschine reinigen. Es treten dabei zwar keine Materialschädigungen auf, es löst sich allerdings die Patina. Das wirkt sich wiederum auf die Antihafteigenschaften und die Röstaromen aus.

Was tun, wenn die Eisenpfanne eingebrannt ist?

Hin und wieder kann es natürlich mal passieren, dass etwas zu lange auf dem Herd steht und einbrennt. Doch keine Sorge, auch in diesem Fall ist die Reinigung ganz einfach. In den meisten Fällen genügt es bereits, wenn du die Pfanne mit ein wenig Wasser erhitzt, sie im Anschluss abkühlst und auswischt.

Wenn das nicht reicht, gibst du einfach Salz in die Pfanne und reibst es mit einem Küchentuch aus. Wenn auch das noch nicht funktioniert, gibst du soviel Salz auf den Pfannenboden, bis er komplett bedeckt ist, und erhitzt das Salz. Das dauert ungefähr 10 Minuten. Danach reibst du das Salz wieder einfach mit dem Küchentuch aus.

Was tun, wenn die Pfanne rostet?

Neben seinen vielen Vorteilen hat Eisen auch eine kleine Schwäche. Es kann rosten. Doch keine Sorge, auch dagegen lässt sich leicht etwas tun. Entferne die rostigen Stellen einfach mit einem rauen Küchenschwamm. Sollte das nicht ausreichen, kannst du auch Stahlwolle nehmen.

Beachte dabei, wenn du Roststellen auf der Innenseite deiner Pfanne entfernst, kann es sein, dass du sie noch einmal einbrennen musst. Das ist aber nur der Fall, wenn sich die Patina gelöst und die Brateigenschaften sich verschlechtert haben.

Tipps zur richtigen Nutzung

In diesem Abschnitt haben wir dir wichtige Tipps zur Nutzung deiner Eisenpfanne zusammengefasst. Im ersten Abschnitt beschäftigen wir uns damit, wie du sie richtig einbrennst. Im zweiten Teil geht es dann darum, wie du am besten damit brätst.

So brennst du deine Eisenpfanne richtig ein

Damit die Eisenpfanne ihre typische Patina entwickeln kann, ist es wichtig, dass sie vor der ersten Benutzung eingebrannt wird. Beachtet hierbei, dass das nur für unbeschichtete Pfannen gilt. Eisenpfannen mit Keramik- oder anderen Beschichtungen werden nicht eingebrannt.

Die klassische Methode zum Einbrennen einer Eisenpfanne funktioniert mit Salz, Öl und Kartoffelschalen. An dieser Stelle sehen wir uns einmal an, wie sie funktioniert.

Ein kleiner Nachteil dieser Methode besteht darin, dass viel Rauch entsteht. Schalte also den Feuermelder aus und die Dunstabzugshaube an.
SchrittHinweise
Erster Schritt – Reinigung der Pfanne
  • Die meisten Pfannen sind bei der Auslieferung mit einem Rostschutz versehen. Den musst du als Erstes entfernen. Das machst du am besten, indem du die Flächen der Pfanne mit einem milden Spülmittel und warmem Wasser säuberst. Das sollte auch das einzige Mal bleiben. Später genügt es völlig, wenn du sie auswischt und nur mit warmem Wasser abspülst.
Zweiter Schritt – Erhitzen der Pfanne
  • Sind alle Produktionsrückstände der Pfanne entfernt, geht es ans Erhitzen. Dabei gibst du reichlich Öl hinein. Es sollte etwa 3 mm hoch stehen.
Dritter Schritt – Das eigentliche Einbrennen
  • Im dritten Schritt prüfst du zunächst mit einer Kartoffelschale, ob die Pfanne heiß genug ist. Wirf sie einfach hinein. Wenn sich um die Schale herum Blasen bilden und es zischt, ist die Temperatur hoch genug. In diesem Fall gibst du die restlichen Schalen hinein. Danach folgt eine Hand voll Salz. Im Anschluss brätst du die Kartoffelschalen solange, bis sie komplett schwarz sind. Wenn sie lediglich auf einer Seite schwarz sind, drehst du sie um und brennst sie auch auf der anderen Seite ein. Danach kannst du die Pfanne dann vom Herd nehmen und die Schalen in den Müll werfen.
Vierter Schritt – Reinigung der Pfanne
  • Als Nächstes lässt du die Pfanne erst einmal auskühlen und wäscht sie mit reinem Wasser aus. Danach musst du sie dann nur noch abtrocknen und schon ist sie bereit für ihren ersten Einsatz.

Ein Nachteil der Kartoffelschalenmethode besteht darin, dass dabei viel Rauch entsteht und die Küche nachher lange gelüftet werden muss. Als Alternative kannst du die Eisenpfanne deshalb auch mit Leinöl und einem Backofen einbrennen. Der Vorgang ist deutlich sauberer, dauert aber auch erheblich länger. Eine ausführliche Anleitung dazu findest du in unserem Beitrag zu Gusseisenpfannen.

Hier geht’s zur Anleitung: Gusseisenpfanne einbrennen

Auf welchen Herden können Eisenpfannen genutzt werden?

Eisenpfanne auf GasherdOft wird gefragt, für welche Herde Eisenpfannen geeignet sind. Hier kann ich dich beruhigen. Eisenpfannen gehören zu den am vielseitigsten einsetzbaren Varianten überhaupt. Du kannst sie auf Elektro-, Gas-, Ceran- und Halogenkochfeldern verwenden. Doch auch auf Induktionskochfeldern und in Backöfen können sie problemlos genutzt werden. Dasselbe gilt für das Grillen auf offener Flamme. Hier entfalten sich überall wundervolle Röstaromen.

Wie brät man richtig an?

Häufig wird auch gefragt, wie viel Öl beim Braten verwendet werden sollte. Hier reicht aus völlig aus, wenn der Boden geradeso bedeckt ist. Bei beschichteten Pfannen benetzt das Fett nicht. Hier könntest du sogar ganz ohne braten. Wenn du gerne Steak brätst, kannst du auch Biskin oder Palmin verwenden. Erhitze das Fleisch darin so lange, bis es anfängt zu brutzeln. Mehr Hitze ist nicht nötig. Die Temperatur brauchst du nur, damit sich die Fleischporen schließen und der Saft im Fleisch gehalten wird. Es genügt danach, wenn der Herd auf 60% gehalten wird.

Wenn du Bratkartoffeln zubereiten willst, solltest du Butterschmalz verwenden. Hier sollte der Boden stärker bedeckt sein. 2 mm hoch sollte das Fett schon stehen. Die Herdtemperatur solltest du dabei maximal auf 50% stellen. Der Schmalz wird sonst bitter und ist nicht gesund. Geh also mit der Hitze lieber immer etwas behutsamer um, wenn du Eisenpfannen verwendest.

Häufige Schwierigkeiten, über die Käufer berichten

Wenn man sich genauer mit Eisenpfannen und den Erfahrungen von Nutzern beschäftigt, findet man verschiedene Punkte, auf die immer wieder besonders viel Wert gelegt wird. Hier ist vor allem die Planstabilität zu nennen. Viele Modelle des niedrigen Qualitätssegments neigen bei zu starken Temperaturveränderungen zum Verziehen. Dadurch entstehen Zwischenräume zwischen der Herdoberfläche und dem Pfannenboden. Bei Induktionsherden ist das nicht so ein großes Problem, aber bei herkömmlichen Herden wird die Wärme nicht mehr optimal übertragen. Du brauchst dann deutlich mehr Energie, um deine Gerichte zu braten.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der oft kritisiert wird, ist der Stiel. Oft wird in Produktbeschreibungen angegeben, dass die Pfanne backofenfest ist, aber dann passt sie entweder nicht herein oder der Lack des Griffs löst sich ab. Achte deshalb in Erfahrungsberichten genau darauf, wie stabil der Stiel der Pfanne ist.

Bei manchen Pfannen ist es auch schwierig, die Schutzbeschichtung herunterzubekommen. Teilweise ist großer mechanischer Aufwand erforderlich. Ein weiteres Problem kann darin bestehen, dass auch die Außenseite mit einer Schutzschicht versehen ist. In diesem Fall kann es passieren, dass sich Reste auf der Herdplatte einbrennen. Informiere dich deshalb im Vorfeld genau, ob und wie die Pfanne deiner Wahl beschichtet ist.

Fazit

Eine kleine Auswahl Eisenpfannen sollte in jeder Küche ihren festen Platz haben. Sie zeichnen sich durch ihre sehr gute Wärmeleitfähigkeit, ihre Robustheit und ihre hochwertige Beschichtung aus. Dabei ist das Material so widerstandsfähig, dass du viele, viele Jahre deine Freude daran hast. Wir hoffen, unser kurzer Ratgeber hat dir geholfen, das passende Modell zu finden. Wenn du noch Fragen haben solltest, melde dich einfach bei uns.

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